Die Welt verändern ohne die Macht zu übernehmen
Datum: 28.06
Zeit: 17:00-19:00
Ort: Kult41
Von/Mit: Oli
Das Buch „Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen“ von John Holloway (2002) ist zu einem Klassiker für die linke und globalisierungskritischen Bewegung geworden. Holloway, der in Mexiko Professor ist, und den Zapatistas nahe steht, kritisiert eine längere Tradition der Linken, die auf die Beteiligung an der Staatsmacht abzielt. Statt sich an „power-over“ („Macht-über“, instrumentelle Macht) zu orientieren, betont Holloway „power-to-do“, d.h. die Wiederaneignung der Macht-des-Tuns. Hieraus entwickelt er Ansätze, die die Fetischisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse aufbrechen können, und die die Frage nach einer Revolution im 21. Jahrhundert neu stellen.
Der Workshop dient zur Einführung in die Gedanken John Holloways. Schwerpunkt ist daher ein erstes Verstehen und weniger eine Kritik seiner Ansätze. Wir werden mit Texten arbeiten und diese diskutieren.
Es lohnt sich, vor dem Seminar das Buch zu lesen und mitzubringen, und/oder den Reader durchzuarbeiten.



